Im Kino mit David Kross

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Im Kino mit David Kross

Moin und Ahoi! „Klar bin ich dabei!“, brüllte ich auf die Frage der Pastorin, ob ich denn nicht an der Fahrt der Konfirmandenkampfgruppe St. Katharinen zu Großenbrode teilnehmen möchte. Schließlich wird noch ein Fahrer für einen Banküberfall äh eine Ausflugsfahrt gesucht. Aber als der Name David Kross fiel, war ich sofort dabei.


1. Haifischbecken

Der Plan: mit 8 pubertierenden jungen Männern nach Hamburg in ein Restaurant zu fahren, in dem das Essen auf Schienen an den Tisch kommt. Anschließend der Hamburg Premiere des David Kross Film „Trautmann“ beiwohnen.

Hamburg Harburg

Mit unserer Familienkutsche und einem Bus der örtlichen Feuerwehr brachen wir Richtung Hamburg auf. Mitten in einem Sturmtief und während unser Familienvan schon ziemlich windanfällig ist, wie musste es erst im Bus sein? Also cruisten wir mit unglaublichen 90km/h gen Sonnenuntergang. O-Ton meines Sohnes: „Du weißt aber schon das uns da gerade ein Linienbus überholt?“

Ganz liebe Kinder, hat die Pastorin gesagt und ich weiß nicht was sie morgens in ihren Kaffee macht, aber ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Kids in dem Alter eher einem Haifischbecken ähneln. Ein falsches Wort und die zerfetzen dich! Ich möchte bitte auch was von dem Zeug in meinem Kaffee, liebe Pastorin. Kleines Beispiel gefällig? Gibt es gleich im Kino Teil.

Wir landeten im Schwerelos Restaurant der Hafenstadt. Ein Etablissement wo das Essen auf Schienen serviert wird. Bestellt wird über das hauseigene Tablet und nach einer freundlichen Einweisung durch das Personal wird auch gleich losgelegt. 3x mal Cola für eine einzelne Person? Kein Problem. Wunderkerzen rauschten in das Essen gesteckt herunter und irgendjemand bestellte auch noch die Handyfahrt, sodass wir nun über Videomaterial für unsere Nachkommen verfügen. Ich sagte ja, Haifischbecken!

Schwerelos

Speisekarte

Nach dem Essen ist vor dem Kino. Einmal durchgezählt, die Fahrzeuge bemannt und schon ging es wieder zurück Richtung Norden. Ziel: Stadtteilbegegnungszentrum Koralle. Was für ein Wort. Fast wie „Handkurbelandockstelle“. In der Koralle befindet sich unter anderem ein kleines aber feines Kino. Typ: „Kennste doch noch von früher!“ Kein unpersönlicher Kino Komplex wie in den Großstädten zu finden.

Koralle

Kino Koralle

Hier fand die Premiere des Films „Trautmann“ statt. David Kross, bekannt aus „der Vorleser“ hatte sich angekündigt und selbst Detlev Buck schlenderte gemütlich durch den Saal, um nach dem Abspann seine Entdeckung David Kross zu moderieren. Ach ja, der Film war natürlich auch Klasse. Aber den müsst ihr dann schon selber schauen.

Da unsere Pastorin auch schon den Herrn Kross konfimierte, erklärte der sich nach der Vorstellung gern bereit Autogramme zu verteilen und für ein paar Bilder zur Verfügung zu stehen. Sogar für den Dorfworker himself.

David Kross

Und nun zur Auflösung des Haifischbeckens. Um den großen Detlev Buck besser zu sehen, beugte ich mich ein wenig zur Seite. Wirklich nur marginal. Ein bestimmtes und lautes "Bist du Pädophil?" war die Reaktion meines pubertierenden Sitznachbarn. Die Blicke des vorwiegend älteren Publikums werde ich so schnell nicht vergessen.

Detlev Buck

2. Das Drama mit dem Rad

Nach der ganzen Aufregung brauchten wir erstmal einen Tag Entspannung. Am liebsten beim Spazieren mit den Kindern.
Mein kleiner Freund TR5 fährt jetzt endlich Fahrrad. Was hat das für Kraft gekostet den kleinen Mann auf das Rad zu bekommen? Wir haben gesabbelt, gebettelt, gedroht. Wir haben das Fahrrad zusammen repariert, gewaschen, geölt und Luft aufgepumpt. Alles. Nur auf das Rad setzen ging gar nicht. „Ich falle, halt mich, ich kann das nicht, zu schnell; zu langsam; zu doof, jetzt ist Winter…. „ Bis letztendlich das eigene Belohnungssystem vom Kind ausgehebelt wurde und er innerhalb von Sekunden weg radelte. Nur durch den Anreiz eines Gimmicks aus dem Drachenjägeruniversum, welches seine Mutti noch in der Hinterhand hatte und versprochen wurde.

Bis eben letzten Sonntag. Wir gingen spazieren, Idylle, alle lächelten, die Sonne schien. Erst löste sich das Ventil von TE3’s Laufrad und starte mit lautem Zischen in die Umlaufbahn und dann, plötzlich hundert Meter hinter uns, ein Hund! Und was für ein Gigant. Knöchelhoch. TR5 tat das einzig richtige: Nahm das Fahrrad, schmiss es in den Knick und sprach: „Damit entkomme ich nie!“ Fassungslos musste ich zusehen, wie der Pudel immer näher kam, nur noch 80m. Ich stand da, Rad und Junge an der Hand.

Das Ungetüm konnte von seinen Besitzern kaum noch unter Kontrolle gehalten werden. Der Junge schrie, lief mir aber nach. Alle Anmerkungen, dass man vielleicht auf zwei Rädern schneller flüchten könnte, gingen in der Hektik des Alltags unter. Mittlerweile konnte ich Speichel von den Zähnen der Kreatur tropfen sehen, nur noch 50m. Wir hatten keine Chance. Brüllendes Kind, schweißgebadete Mama mit Kind, die mittlerweile übernommen hatte und das Fahrrad immer noch an der Hand. Mein Leben lief an mir vorüber und dann, im letzten Moment bevor wir höchstwahrscheinlich zerfetzt worden wären, bog das Ungetüm ab. Ganz klar mal wieder Glück gehabt!

3. Die Kiezmische

Lustig wird es, wenn wir wieder Erdpolizei spielen und unterwegs den Müll einsammeln. Die Blicke der Leute, wenn TR5 mit seiner „Kiezmische“ Dose durch die Gegend radelt? Unbezahlbar. Na ja, okay wir sammeln auch nicht jeden Schnipsel, auf den wir finden können, im Idealfall fällt etwas Pfandgeld ab.

Kiezmische

4. Der Baumarkt

Die Woche haben wir mal richtig was weggeschafft. Also jetzt kein Müll oder so. Eher was von der To-Do Liste. Nach dem unser Gästeklo wegen Undichtigkeiten am Waschbecken gesperrt war und es langsam zu Versorgungsengpässen beim Waschen kam, hatte ich mir mit TR5 ein Herz gefasst. Also schnell mal nach der Frühschicht zum Baumarkt fahren. Den leitet zufällig unser Nachbar zwei Häuser weiter. Der hat uns in der Wahl des neuen Syphon professionell beraten und da haben wir natürlich sofort zugeschlagen.

Also beim Syphon, nicht beim Nachbarn. Ich verlangte dann noch lautstark nach einer Luftpumpe. Und zwar nicht so ein Quatsch wie es sie heute überall gibt. Mit Licht, Manometer und solchem Blinkekram. Eine Pumpe wie sie früher mal war, eine die zwanzig Jahre hält und in die Erbmasse eingeht. So eine wollte ich. Gelächter vom Personal. „Schaut mal, schon wieder einer aus der Zeitmaschine!“ Danke! Den Abfluss haben wir aber professionell repariert bekommen.

Sanita%CC%88r

Das war es mal wieder von dieser Seite. Wer hat Lust auf Kaffee?



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