Herz verrutscht

Herzverrutscht

Hallo Sportsfreunde. Es wird mal wieder Zeit für einen Blog aus der Familie. Ich weiß, ich bin ein bisschen spät dran. Normalerweise ist immer donnerstags „Blogtag“. Dafür gibt es heute was richtig „Eklighaftes“, ein verrutschtes Herz, einen Nähmaschinennotfall und einen Spaziergang am Meer. Meer geht immer.


1. Das verrutschte Herz

Meine Kinder spielen. Und sie spielen so schön. Ein Highlight ist dabei der Arztkoffer. Ausgestattet wie eine richtige Notaufnahme, ist der Träger des Koffers in der Lage alle Notfälle zu bearbeiten. Man braucht sich auch nicht wundern, wenn man hier mal durchs Haus läuft und ein Kind reglos am Boden liegt.
Von irgendwoher kommt dann ein schrilles Sirenengeräusch und der Patient wird notfallmäßig auf dem Sofa gebettet. Lapidarer Kommentar von TR4 über den Gesundheitszustand von TE2: „Ich glaube TE hat ein verrutschtes Herz!“ Die Symptome werden sofort mit allerhand Spritzen und Verbänden therapiert, meistens verläuft der Genesungsprozess recht schnell und ohne Spätfolgen.

2. Die Banane

Während unsere männlichen Hausbewohner glatt vor dem gefüllten Kühlschrank verhungern würden, da ihnen keiner etwas zu Essen auf dem Teller kredenzt, ist unsere Jüngste etwas pragmatischer veranlagt. Neulich kam sie völlig unbeeindruckt mit einer geschälten Banane ins Wohnzimmer. Wir Männer saßen mit großen, hungrigen Augen auf dem Teppich und staunten Bauklötze. Eine zweijährige zeigt uns, wie man sich ernähren kann.
Was kommt denn als nächstes? Macht sie alleine die Tür auf und gibt die Bestellung beim Eismann ab?

3. Das Sprachtalent

Bei unserer Tochter TE2 merkt man ganz genau das sie, einen etwas größeren Bruder hat. Besonders im sprachlichen Bereich. Erst hat sie sich alles ordentlich angehört ohne groß selber aktiv zu werden. Aber seit ein paar Wochen explodiert sie förmlich vor Worten. „Eklighaft“ ist dabei nur eins, welches mich immer wieder Lächeln lässt.
Auch im Kindergarten wird sie immer gesprächiger und erzählt gerne mal von zu Hause.
So haben wir beim Entwicklungsgespräch im Kindergarten erfahren wie toll TE2 letztens das Duschen mit Papa fand. Passend dazu klebte draußen im Hintergrund, unsere Tochter an der Fensterscheibe und freute sich ihre Eltern zu sehen.
Merkwürdigerweise haben wir nicht das Gefühl, das ihr Duschen großen Spaß macht. Eher befürchten wir bei dem Geschrei aus der Dusche, dass irgendwann mal Offizielle vor der Tür stehen und fragen was hier los sei.

Leider nützt das beste Talent nichts wenn der Verein dagegen spielt. Selbst die Fankleidung und HSV-Gesänge meiner Tochter im Haus, konnten den HSV nicht zum Siegen bewegen. Ich befürchte so langsam gehen die Lichter aus. Aber wir singen weiter!

HSV

4. Der Zettel

An den Wochenenden habe ich zumeist die Verantwortung. Meine Frau schläft ganz gern nach der Nachtschicht ein bisschen. Damit die Last auf meinen Schultern nicht zu groß wird, bekomme ich ab und zu genaue Anweisung hinterlegt. Meistens taktisch klug auf dem Frühstücksteller damit der Zettel ja nicht übersehen werden kann. Was ich dann übersehen habe, war der Pfeil auf die Rückseite aufmerksam machen sollte. Wir waren dann etwas „Underdressed“ im Winterwonderland des Gartens unterwegs. Die Kinder waren natürlich komplett durchgefroren weil die Sachen von der Rückseite brav im Haus hangen. Ist ja auch leicht zu übersehen, so ein riesiger, ausgemalter Pfeil, unten rechts in der Ecke.

5. Der Spaziergang

So langsam können wir die Karre auch einmotten. Unsere Tochter läuft jetzt ganz gerne. „Ich alleine!“ Ja, klar. Der Spaziergang zieht sich dann natürlich etwas. Ein Schritt nach vorn, zwei zurück. Es gibt ja so viel zu Entdecken.
So auch letztens beim Spaziergang mit Oma und Opa am Strand. Weit hinter uns Opa und TE2 Hand in Hand. Opa erklärt die Welt und TE setzt sich und streichelt in aller Seelenruhe das Gras. Und würde vermutlich heute noch da sitzen, hätte sie nicht jemand von uns mitgenommen. Aber mal ehrlich, bei dem traumhaften Ausblick, wer würde da nicht ein bisschen herumtrödeln?

Der Strand

6. Der Nähmaschinennotfall

Letzte Woche war es wieder so weit. Da kommt man von der Arbeit und freut sich auf gemütliches Staubsaugen, da steht der Zwerg schon in der Tür. In der Hand seinen kleinen Akkuschrauber. Kaputt. Schwungrad mal wieder abgefallen. Fachmännisch haben wir beide das Gerät zerlegt und zusammengesetzt, da kommt meine Frau um die Ecke, die Nähmaschine näht seit Jahren nicht mehr rückwärts.
Voller Selbstbewusstsein nach dem Akkuschraubernotfall, fielen wir über die Nähmaschine her. Größtes Problem: Das Lösen des Gehäuses von der Machine.
Zwischenzeitlich schraubten 3 Mann an der Maschine. Die Lösung für den Rückwärtsgang war schnell gefunden und repariert, die Maschine wieder zusammengesetzt. Ein paar Schrauben waren übrig, aber das ist ganz normal.
Merkwürdigerweise nähte die Maschine nun nicht mehr geradeaus, sondern im Zickzack.
Nachts, um 23 Uhr konnte dann Vollzug an alle stillen Beobachter der Familien-Whatsapp-Gruppe gemeldet werden. Sie läuft!
Irgendein Spaßvogel hatte die Exzenterschraube, der Programmeinstellungen, lose geschraubt.

Wir können jetzt iPhone Displays wechseln, Akkuschrauber reparieren und, ganz neu im Portfolio: Nähmaschinen. Klasse

Nähmaschinennotfall

#NeverStopExploring
#NordischbyNature



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