Der Idiot des Monats

Idiot des Monats

Hallo Moin, es ist mal wieder Zeit für ”Neues aus der Familie”. Heute dabei: Der Idiot des Monats und einen Nackedei vor der Supermarktkasse.


1. Der Idiot des Monats

Die Auszeichnung „Idiot-des-Monats“ habe ich mir in diesem April sehr hart erarbeitet und am Ende selber verliehen. Donald Trump war zwar ganz weit vorn, aber ich konnte in einem harten Enspurt, entscheidend punkten! Und hier kommt der Weg zum Erfolg:

1.1. Die Regentonne

Hier war letzten Samstag Weltuntergang. Morgens zog eine Regenwolke über das Dorf und die Umgebung und öffnete ihre Schleusen. Es sollte fast einen Tag lang in Strömen regnen. Ein nahegelegener Baumarkt verwandelte sich in eine Seenlandschaft, die Durchfahrtsstraße im Nebendorf verwandelte sich in eine Rafting-Anlage und in Heiligenhafen wurden Feuerwehrleute gesichtet, die auf Gullydeckeln standen, um selbige am Abheben zu hindern.
Ich, dagegen hab mir mit den Kindern das Schauspiel aus dem Fenster angeschaut. Im Wissen das ich letztens die Regentonnen sauber und ordentlich aufgestellt hatte.
Das böse Erwachen kam dann am Mittag. Zufälligerweise sind wir an den Tonnen vorbei geschlichen und was soll ich sagen: Irgendein Schlauberger hat den Ablaufhahn am unteren Ende nicht geschlossen. Man reiche mir bitte den Einhornschwimmreifen. Ich möchte in meiner Auffahrt paddeln gehen! Da wurde die „Idiot-des-Tages“ Auszeichnung das erste Mal vergeben.

Wasserhahn

1.2. Der Wecker

Gleich am darauffolgenden Sonntag konnte ich mich erneut der Verleihung freuen. Ich wachte morgens um 6.27 Uhr auf, ein Blick auf den Wecker ließ mich sofort hochschrecken. Im Eiltempo erklomm ich die Treppe zu den oberen Stockwerken, um meinen Sohn für die Schule zu wecken. Der fragte mich, ob ich blöd sei und hielt mir sein Handy unter die Nase.
Als ich, Tölpel wieder unten ankam, erfreuten sich TE2 und TR4 auch schon bester Gesundheit und Frische. Nur leider war meine Frau mit den Brötchen noch nicht von der Nachtschicht zurück.
Ich konnte mir die Auszeichnung ein weiteres Mal verleihen, lag aber noch Kopf an Kopf mit Herrn D.T. Da hatte ich den richtigen Einfall.

1.3. Der Spielplatz

Meine Idee: Ein Ausflug mit den Kindern! Nach Heiligenhafen sollte es gehen. LA18 wollte mitkommen, wird schon nicht so schlimm. Ein bisschen Katastrophensightseeing. Unser Weg ging durch die Rafting Ortschaft Lütjenbrode, vorbei an der Seenlandschaft des Baumarktes und vorbei an den Gullydeckeln (Die Feuerwehrleute waren leider schon nach Hause gegangen), Richtung Yachthafen Heiligenhafen. Nachdem ich einen halben Monatslohn für Eis ausgegeben hatte und davon gar nichts gesehen hatte, kamen wir am Spielplatz mit dem Leuchtturm vorbei. Die Ortskundigen wissen bestimmt welchen ich meine.
Als TE2 auf dem Boot fertig war die Passanten mit einem wilden „Kapitän, Ey, Ey“ zu begrüßen, wollte sie auf den Leuchtturm klettern, das gestaltete sich aufgrund ihrer Größe etwas schwierig. Kein Grund zur Panik, Papa macht das schon.
Ich hob also meine Tochter auf die nächste Plattform, die leider keine Plattform war, sondern ein Vierkantholz. TE2 trotzte den Gesetzen der Physik natürlich nicht und fiel kopfüber wieder runter. Und dann war er da, der lichte Moment! Ihr kennt das, alles bewegt sich in Zeitlupe um einen herum ist alles ganz hell und klar.
Mit der Geschmeidigkeit einer sibirischen Bergkatze (Gibt es wirklich!), packte ich zu und erwischte TE2 an den Füßen. Einen knappen Zentimeter bevor sie mit dem Kopf aufgeschlagen wäre. Besser hätte es Tom Cruise in Mission Impossible auch nicht machen können.

Ich erwartete eigentlich ein bisschen Applaus von den anwesenden Eltern, aber es war ganz ruhig und alle blickten mich mit entsetzten Augen an. Wir sind dann lieber schnell gegangen bevor noch jemand das Telefon zückte.

Lieber Herr D.T. damit habe ich mir in knapp zwei Tagen die dritte ”Idiot-des-Tages” Auszeichnung abholen können und hab damit auch den Gesamtsieg des Monats errungen.

4. Der Nackedei im Supermarkt

Kennt ihr das auch. Die Arbeit ist vorbei, man freut sich auf die Kinder zu Hause und ist einfach nur glücklich wieder zu Hause zu sein? So geht’s mir nach der Nachtschicht auch. Meistens bleibe ich dann noch wach, um meine Kinder in der Kindergarten zu bringen. So auch letzte Woche. Aus der Nachtschicht gekommen, wurde ich schon überschwänglich von TE2 begrüßt. Im Hintergrund stand TR4, nackt wie Gott ihn schuf, vor der Supermarktkasse zum Spielen und rief in die Sprechanlage: „TE2, TE2 bitte an die Kasse 4, bitte an die Kasse 4." Da wird einem doch warm um's Herz. Endlich wieder normale Leute!

#NeverStopExploring
#NordischbyNature
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