Weihnachten in der Kirche

Weihnachten in der Kirche

Hallo Sportsfreunde. Willkommen zum ersten Blog im neuen Jahr. Als ich anfing zu schreiben, wusste ich nicht wo die Reise hingeht. Travel, Family, Tech. Ich weiß es noch immer nicht. Aber scheinbar, scheint meine Art anzukommen. Knapp 13000 Seitenaufrufe und 50 Besucher am Tag, sind schonmal nicht schlecht. Leider habe ich bei Instagram mein Ziel nicht ganz erreicht. 942 Follower. Die 1000er knacken wir aber auch noch. Danke dafür! Aber wie war eigentlich euer Weihnachten? Wir waren Weihnachten in der Kirche!


1. Just in Time

Eigentlich wollte meine Frau noch vor Weihnachten mit den Kindern Plätzchen backen aber das löste sich leider in Luft auf. TE2 fieberte wirklich 14 Tage dem Weihnachtsfest entgegen und wurde gerade so "Just-in-Time" wieder gesund. Stieg vom Sofa, rief "Hey, hier bin ich, wann ist Weihnachten?" Zum Glück hatten wir unseren Weihnachtsbaum schon Wochen vorher aufgestellt. Das Prachtding, welches ich in jedem Jahr von der Firma geschenkt bekomme.
Standesgemäß wurde es in der Dachbox der Familienkutsche nach Hause befördert Und auch ich konnte dieses Jahr mein Weihnachtsessen bei mir behalten. Letztes Jahr traute ich mich ja nicht zu erwähnen, dass es mir nicht gut ginge. Aber da entwickelten die Dinge eine seltsame Eigendynamik, die mich vor den Kindern ins Bett gehen ließ.

2. Die Kirche

In diesem wollten wir dann auch mal die Kirche aufsuchen. Unser Vorkonfirmand JM12 hatte seinen großen Auftritt im diesjährigen Krippenspiel.
Leider habe ich es versäumt rechtzeitig Sitzplätze zu reservieren, weshalb wir uns schon 45 Minuten vorher, frohen Mutes auf den Weg zur Kirche machten.
Wir hätten wohl doch schon 2 Tage vor dem Krippenspiel dort Campen sollen. Solch einen Andrang hatte ich das letzte Mal vor dem Konsum gesehen als es Orangen gab.
Zum Glück ergatterten wir ein tollen Platz auf der Balustrade und TR3 einen Platz auf mir.
Der Gottesdienst war wirklich sehr schön. Unsere Pastorin weiß genau wie man Kinder in der Kirche bei Laune halten kann. Unser Sohn TR3 weiß das jetzt auch. Beim Einzug von Maria und Josef verkündete er ganz stolz, dass wir Josef letztes Mal im Auto mit zur Soccerhalle genommen haben.
Auf der weiteren Suche nach Bruder JM12, sprang ihm einer der drei Könige in die Augen. „Papa, ist das der Dicke da?“ Peinlich. Zumal der gar nicht dick war, das waren nur die Klamotten.
Zur Belustigung aller fing er dann auch noch mitten während des Fürbittengebets an zu singen: „Drei Chinesen mit dem Kontrabass.“
Ich hätte die drei Chinesen des Hauses verweisen sollen, schon letzte Woche. Lustig war es trotzdem. Und immerhin hat der kleine Mann durchgehalten.

Kirche

3. Die Bescherung

Kaum zu Hause angekommen, die erste schlechte Nachricht. Der Weihnachtsmann war da und hat alle Geschenke liebevoll unter dem Baum platziert! Mist, schon wieder verpasst, den Schlawiner. Zweite schlechte Nachricht, TE2 ist gerade erst aus dem Mittagsschlaf erwacht. Das ist nicht gut. Sie braucht eine ähnlich lange Anlaufzeit wie ich. Und wir reden hier nicht über Minuten.
Dementsprechend desinteressiert war sie auch beim Auspacken der Geschenke, während um sie herum die Fetzen flogen, also Geschenkpapierfetzen, setzte sich meine Tochter und malte auf dem ersten Geschenk. Eine Maltafel. Eigentlich nur ein nettes Gimmick aber für meine Tochter total interessant. Als alle anderen diverse Playmobilteile zusammenfügten, saß sie glücklich mit ihrer Maltafel am Start. Natürlich bin ich sehr glücklich und froh das sich meine Frau um die Organisation und Ideenfindung der Weihnachtsgeschenke kümmert, trotzdem kommt man dann doch ins Grübeln ob das alles nicht ein bisschen viel ist. Weniger ist mehr? Keine Ahnung. Trotzdem sitzen wir den Abend vor Heiligabend da und fragen uns, ob alle glücklich sind und es wirklich genug ist. Wie denkt ihr darüber?

4. Der Bulldozer

Alle Geschenke sind ausgepackt. Naja, nicht alle TE2 malt ja noch. Der nachfolgenden Batterieknappheit im Haus, konnte noch einmal knapp entronnen werden. Irgendjemand, also nicht ich, hat das irgendwie wohl vorausgesehen. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, das ist Weihnachtsmagie.
Das Wohnzimmer sieht aus wie ein Schlachtfeld. Die Weihnachtsmusik aus dem Lautsprecher wird jäh von einer dringenden Verkehrsmeldung unterbrochen. „Achtung, Achtung aufgrund von erhöhter Geschenkpapierbelastung, bitten wir von Reisen in und um das Wohnzimmer Abstand zu nehmen.
Über eine Normalisierung der Verkehrslage, liegen uns im Moment keine Informationen vor. Ein Bulldozer zur Beseitigung der Papierreste ist angefordert und wird im Laufe der nächsten Tage eintreffen!“ So oder so ähnlich ließe sich der unmittelbare Zustand nach der Bescherung umschreiben. Aber ich denke die strahlenden Kinderaugen, auch der großen Kinder sind einfach toll.

Bulldozer

5. Der Weihnachtsmann

Und dann als alle dachten es wäre vorbei, da klingelt es an der Tür. Und plötzlich steht er da, der Weihnachtsmann. Unsere Kinder standen auch da. Nämlich in „Hab-Acht-Stellung“ und waren mächtig beeindruckt als sich der Weihnachtsmann höchstpersönlich über die Zufriedenheit und eventuelle Beschwerden bei der Bescherung erkundigte. Auch wir Eltern waren sehr überrascht und haben uns sehr gefreut, lieber Nachb... äh Weihnachtsmann D.

6. Die Familie

Am 1. Weihnachtsfeiertag rückten dann Teile unserer großen Familie nach. Oma und Opa sowie meine Schwester mit Familie kamen zu Besuch. Platz ist in der kleinsten Hütte, heißt es und tatsächlich wurde es ein tolles Weihnachtsfest mit einigen Wiedersehen und viel Freude.
Für viel Gelächter sorgte TR3 beim gemeinsamen Essen. Es wurden die ganzen Familienzusammenhänge besprochen. Wer ist die Cousine von wem und wer der Vater von dem. Auf die Frage, wer denn die Frau von Papa wäre, kam wie aus der Pistole geschossen: „die Putzfrau!“ Na klar, wer denn auch sonst? Ich muss jetzt weiter meiner Frau erklären was es damit auf sich hat und ihr erzählt mir wie euer Weihnachtsfest war.

Weihnachten auf der Seebr%C3%BCcke

Ein Spaziergang mit dem Laufrad auf der Seebrücke darf natürlich nicht fehlen!



Unser Dank geht dieses Jahr an die Weihnachtsmann u. Co KG. Es war toll, wie jedes Jahr, oder glaubt ihr nicht dran?


#NeverStopExploring
#NordischbyNature



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