Mein Sohn und Reißverschlüsse

Rei%C3%9Fverschluss

Hallo Sportsfreunde. Seit dem letzten Blog ist schon wieder einiges passiert. Lest heute wie TR3 unser Kaninchen wieder zurückbringen möchte, warum ich jetzt schon eine Stunde eher ins Bett gehen muss. Wie die Deko-Bombe in unserem Wohnzimmer explodierte und warum ein Reißverschluss fast so schlimm wie ein Besuch beim Friseur ist.


1. Die TÜV Untersuchung beim Arzt

TR3 hatte die Woche seine U-Untersuchung beim Arzt. Da der kleine Kerl aber nicht nur Aversionen gegen Reißverschlüsse und Friseuren (dazu später mehr) hegt, sondern auch äußerst ungern Ärzte aufsucht, versuchte Mutti ihm den Besuch auf andere Art und Weise schmackhaft zu machen. TR3 solle zur TÜV Untersuchung, genauso wie Papas Dorfworker-Mobil. Scheinbar hatte der kleine Mann aber mitbekommen wie der 16 Jahre alte Volvo am Vortag durch den TÜV gefallen ist.
Natürlich wollte er dann noch weniger zum Arzt. Man könnte ja durchfallen. Am Ende hat er doch wider Willen an der U-Untersuchung teilgenommen. Vermutlich ließ Mutti unauffällig das Wort „Spielzeugladen“ oder „Einkaufen“ fallen. Durchgefallen ist er nicht. Hat aber, wie in den vorigen Untersuchungen, den Hörtest komplett verweigert.
Aber das er nicht hören kann, wissen wir auch so. Jedenfalls nicht aufs Wort.


2. Reißverschlüsse

Während ich die Vorurteile gegen die ärztliche Bevölkerung noch nachvollziehen kann, gibt es noch etwas viel Schlimmeres! Nein, ich rede nicht von Mischgemüse, sondern von Reißverschlüssen. Ja, richtig gehört. Reißverschlüsse die in irgendeiner Form den Körper des kleinen Mannes berühren könnten, müssen sofort vernichtet werden oder auf gebührenden Abstand gebracht werden.
Der böse Reißverschluss könnte ja jederzeit angreifen. Oder einer seiner Freunde. Zum Beispiel der Reißverschluss am Kissen, der von Papas Sweatshirtjacke oder der kleine fiese Reißverschluss am Wäschesack. Der, in dem die Kindersocken verpackt werden, damit sie nicht die Waschmaschine verstopfen.
Getoppt wird diese Angst nur noch von der Angst vorm …

Reißverschluss

Hier haben wir ein Bild vom international gesuchten Reißverschluss. Einer der fiesesten Zeitgenossen, die uns derzeit Heimsuchen.

3. … Friseur

Natürlich haben wir als Kinder den Friseurbesuch bei Mutti auch als lästig empfunden. Was aber unser Sohn für ein Spektakel fabriziert, kommt man ihm mit der Schere zu Nahe, das ist spektakulär! Das erste Mal Haareschneiden machte meine Frau im Haus auf dem Wickeltisch. Die Schmerzen, die der arme Kerl, bei jedem abgeschnittenen Haar empfunden haben musste, waren hörbar höllisch. Durch die Selbstschutzversuche blieben die Haare leider nicht im Umkreis vom Wickeltisch, sondern verteilten sich durchs ganze Haus.
Beim nächsten Versuch im Sommer, waren wir so schlau das Ganze im Garten zu versuchen. Die Idee war gut, doch die Welt noch nicht bereit. Es blieb beim einzigen Versuch. Durch die, stark erhöhte Geräuschkulisse im Garten, mussten wir Repressalien durchs Jugendamt befürchten.
Letzter Versuch beim Friseur. Mit viel gutem Zureden und Versprechungen, schafften wir den kleinen Kerl auf den Sitz. Sein Kopf bewegte sich natürlich immer ruckartig von der Schere weg.
Die Haare waren geschnitten aber das Ergebnis war nicht so ansehnlich.
Wir überlegen jetzt, ob man ihm nicht die Haare beim Schlafen schneiden könnte.
Habt ihr auch solch Spezialisten zu Hause? Wie geht ihr damit um?

4. Die Dekobombe

Diese Woche war es dann endlich soweit. Totensonntag ist vorbei. Es darf geschmückt werden. Dazu wurden tagelang Dekorationsartikel und Lichterketten aus dem Keller und anderen Ecken, die ich nicht einmal kannte, zusammengetragen.
Alles wurde fein-säuberlich auf dem Esstisch im Wohnzimmer geparkt. Bis unter die Decke gestapelt. Eines schönen Tages, ich muss wohl zur Arbeit gewesen sein oder da wo Väter sich zurückziehen wenn Sie mal 3h Pause brauchen, muss die Deko-Bombe wohl explodiert sein. Plötzlich war der Tisch leer, Überall hingen Lichterketten, stehen Weihnachtslandschaften oder leuchten kleine Häuser.
Ich vermute jemand hat einen China-Böller in den Haufen auf dem Esstisch platziert und so die Dinge im Haus verteilt. Bei der schieren Anzahl an Dekorationsartikeln, ist es einfach unmöglich mit dem Schmücken vor der Eröffnung vom BER fertig zu sein.

Lichterkette

5. Eine Stunde früher

Natürlich sieht die Dekoration schön aus und je älter ich werde, desto mehr genieße ich die Vorweihnachtszeit. Nachteile hat sie jedoch auch. Nicht nur das wir mit dem ganzen Licht, Lebewesen aus dem Weltall und Flugzeuge anlocken, jemand muss den ganzen Kram ja Abends auch wieder ausmachen. Als ich mich gestern Abend auf den Weg machte um überall das Licht zu löschen, konnte ich ja nicht ahnen das ich eine Stunde lang unterwegs sein würde. Ich hätte mir was zu Trinken eingepackt. Oder wenigstens ein EPA Paket. Die Panzer-Kekse darin sind echt lecker.
Jedenfalls werde ich die Ausschaltorgie jetzt Abends eine Stunde früher beginnen um rechtzeitig im Bett zu sein.

6. Die Feuerwehr

Zum Glück haben wir aber die Feuerwehr im Haus. TR3 und TE2 schieben seit Heute 24 Stunden Schichten um die ganzen Lichterketten zu löschen. Danke für euren freiwilligen Einsatz liebe Kinder. Was wären wir nur ohne euch.
Auch als Handwerker machen die beiden eine gute Figur. So wurde TR3 heute dabei beobachtet wie er lose Lichterketten mit seinem Spielzeughammer wieder fest genagelt hat.
Zwar fielen dabei einige Reißzwecken auf den Fußboden, konnten aber rechtzeitig gesichert werden bevor sie sich in Fußsohlen festsetzen.

Lichterketten Feuerwehr

Das war das neueste aus der Dorfworker-Familie. Bitte bleiben Sie dran und Lesen Sie auch nächste Woche wieder mit. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Wer Kommata finden sollten, kann sie ruhig behalten.

Mit freundlichen Grüßen Ihr Dorfworker


#NeverStopExploring
#NordischbyNature



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