Deinen Blog Starten

Den eigenen Blog starten oder den bestehenden bekannter machen

Hallo Moin, ich wollte euch mal wieder auf dem laufenden Halten wie es um das Wachstum meines Blog bestellt ist. Die eifrigen Leser werden sich an den Brötchen Post erinnern. Natürlich habe ich immer noch zahlreiche Follower aus Saudi-Arabien. Aber immerhin sind auch ein paar regionale dazu gekommen und den Kollegen mit dem Brötchen-Lieferservice dürfte ich auch überholt haben. Fakt ist: Bloggen ist harte Arbeit!


1. Das bisschen Schreiben macht sich doch mit links.

Falsch. Du brauchst nämlich Ideen. Da reicht es leider nicht, wenn man alle paar Wochen mal einen lichten Moment hat. Aus diesen Ideen müssen in deinem Kopf Geschichten entstehen. Diese wollen zu Papier gebracht werden. Recherchen müssen angestellt werden. Es ist ganz schön ärgerlich, wenn Du in den Kommentaren auf eventuelle Fehler hingewiesen wirst.

Die Bilder für Deinen Post wollen geschossen werden und sollten auch dazu passen. Katzenbilder im Familienblog? Passt nicht! Hast Du alles beisammen, kannst Du anfangen alles aufzuschreiben, Deine Bilder für das Netz zu optimieren und Deinen Post zu veröffentlichen.
Nach einer Woche wunderst Du Dich das es keinen interessiert was Du schreibst. Außer vielleicht Mutti und Onkel Günther aus dem Niederschlesischen Oberlausitzkreis.


2. Finde Deine Nische

Als aller Erstes: Ich habe meine Nische noch nicht gefunden! Hauptsächlich schreibe ich über Familie aber auch Reisen und Bücher sind dabei.
Wenn Du Dir verschiedene Blogs anschaust, wirst Du feststellen das jeder sein eigenes Thema hat. Food, Travel, Reise, :) Familie, Sport… und Hundefutter. Kein Witz! Ich habe einen Nischenblog gefunden der sich auf Hundefutter spezialisiert hat. Und der läuft sogar sehr gut!

Heute nehmen wir mal an Du bloggst über Katzenbabys. Jetzt musst Du Deine Zielgruppe finden und Deinen Blog bekannt machen. Ich zeige Dir wie.

3. Schreibe regelmäßig und mit Absätzen

Natürlich bringt es nichts, wenn Du alle paar Wochen mal einen neuen Blog schreibst. Hast Du erstmal Besucher auf der Seite, wollen sie auch unterhalten werden. Also schreib regelmäßig. Ein bis Zwei neue Beiträge solltest du die Woche veröffentlichen. Auch, wenn es am Anfang schwer fällt.
Ich habe es mir zur Regel gemacht, über die Woche Stichpunkte zu Sammeln. Finde ich Zeit, schreibe ich alles in einem Rutsch auf. Dann lasse ich den Text erstmal liegen. Meistens fallen mir noch Sachen ein, die dazukommen und geändert werden müssen.
Wenn der Bauch sagt, jetzt geht es los, schreibe ich den Text in Reinform. Lass das Internet und diverse Familienmitglieder mit höherer Schulbildung den Text prüfen.

Achte darauf viele Absätze einzubringen und den Text in Punkte zu gliedern. Den einzelnen Abschnitten gibst Du markante Überschriften.
Deine Leser werden sich freuen, wenn Sie den ganzen Text nicht in einem Rutsch lesen müssen. Außerdem haben Untersuchungen gezeigt, das Lesen im Web eher einem Scan mit den Augen gleicht. Nur interessante Texte werden gelesen und auf die weist Du mit Deinen einzelnen Überschriften hin.

Schreibe Deine Texte nicht zu lang und vermeide verschachtelte Sätze. Das erschwert das Lesen. Die optimale Textlänge liegt bei 1000–1500 Wörtern.

2.1. Mach Dich bekannt

Jetzt hast du ein Thema. Du hast Deinen ersten Blog geschrieben und lehnst Dich entspannt zurück? Kannst Du machen aber die eigentliche Arbeit fängt erst jetzt an! Du musst Dich bekannt machen und Dich vernetzen.

Blog Starten Dashboard

Das geht am besten über andere Blogger. Finde Blogs die Dich interessieren und kommentiere deren Blogs. Immer wieder. Keine Sorge wenn sie nicht reagieren, bleib dran und kommentiere fleißig weiter. Irgendwann wird Deine Hartnäckigkeit belohnt.
Schreibe sinnvolle und interessante Kommentare und Du wirst die Leute auf Deinen Blog locken. Auf den meisten Blogs ist Dein Name mit Deiner Webseite verlinkt. So lockst Du ganz nebenbei die Leser des anderen Blogs auf Deine Seite.
Auf dem Blog von LexasLeben gibt es eine wachsende Bloggerlandkarte. Hier kannst Du Deinen Blog verlinken und findest nebenbei selber Blogs die Du noch nicht kanntest. Wer weiß, vielleicht gibt es in Deiner Nähe noch jemanden mit einem Katzenblog.

2.2 Facebook

Ich finde Facebook doof! Ohne kommst Du aber nicht aus! Jedenfalls am Anfang nicht. Ungefähr 30% meines Traffics kommen über Facebook. Also ist es wohl eher eine Hassliebe.
Erstelle dir eine Facebook Seite neben Deinem normalen Profil und befülle es in regelmäßigen Abständen mit Content. Also Bilder und Texten.
Aller Anfang ist schwer. Deine süßen Katzenbabys bekommen keine Likes und der Brötchenservice ist für andere viel interessanter?
Auch hier gilt wieder: Mach Dich bekannt! Es gibt bei Facebook viele Bloggergruppen. In denen kannst Du Deine Beiträge vorstellen und die Leute auf Deine Seite locken.

Was mir sehr geholfen hat, ist die Bloggeria L4L/C4C Gruppe. Das hört sich anfangs seltsam an, aber lies ruhig weiter.
Sinn der ganzen Sache ist es, sich von Blogger zu Blogger gegenseitig zu Supporten. Ich like Deinen Facebook Beitrag und Du meinen. Ich like Deine Seite und Du meine. Das klingt im ersten Moment ein wenig nach "Fishing for Comments" aber es bringt Leute auf Deine Seite. Erhöht Deine Facebook-Reichweite oder bringt Dir Kommentare auf Deinem Blog.
Ich habe dadurch viele coole Blogger kennengelernt und der eine oder andere schaut auch gerne öfter wieder rein.

Leider mag Facebook es nicht besonders wenn Du auf externe Seiten verlinkst. Du wirst mit Deinem Post quasi unsichtbar. Verlinke ich meine Webseite in einem Post, bekommt dieser Facebook Beitrag sehr viel weniger Likes und Interaktionen, als ohne Link.

2.3 Finde relevante Gruppen

Tritt Gruppen bei die das Thema Katzen haben und poste dort Deine Beiträge. Das zieht meiner Meinung nach die meisten relevanten Besucher auf Deine Seite. Übertreibe es aber nicht und dosiere es gut. Schnell bist Du als Spammer verschrien.

Fazit: Vernetze Dich ordentlich bei Facebook. Kommentiere andere sinnvoll und interessant. Einen Kommentar wie: "Toller Beitrag" braucht kein Mensch! Steter Tropfen höhlt den Stein. Poste regelmäßig und du wirst sehen wie Dein Blog wächst.

Nachdem ich meine "Dänemark-Beiträge" in den einschlägigen Dänemark-Fan Gruppen gepostet habe, stiegen meine Besucherzahlen rapide. Stichwort: Zielgruppe!

3. SEO Search-Engine-Optimierung

Von vielen Bloggern gerne ignoriert, wird die Optimierung für Suchmaschinen. Dabei ist es auf lange Sicht das Sinnvollste um langfristig Besucher auf Deinen Blog zu lotsen. Also mach Dich von Anfang an mit den SEO Grundlagen vertraut. Eine einfache Anleitung mit Tools gibt dir "der Digitale Unternehmer" an die Hand.
Hier kannst du schnell überprüfen wie gut Deine Seite auf das Keyword optimiert ist. Ist das Keyword in der Seiten URL enthalten? In der H1 Überschrift? Wie oft kommt das Keyword im Text vor? Länge der Beschreibung, Metadaten, Textlänge, Bilder, Links… Dort wird alles einfach erklärt und Du kannst im Quick-Check-Tool via Ampel den Erfolg Deiner Optimierung sehen. Langfristig kannst Du mit dem Rank-Checker auch Deine Rankings im Blick behalten.

Dein Katzenfutter-Nischen-Blog ist prädestiniert für SEO. Das Suchvolumen und die Konkurrenz ist überschaubar. Das überprüftst Du vorher natürlich mit einem Keyword-Tool.
Ich benutze dafür Google Adwords. Dort ist ein rudimentäres Keyword-Tool enthalten. Blog Starten Analytics

Im nächsten Artikel gehe ich näher auf Keywords und SEO ein. Weiterhin erzähle ich euch warum ich Instagram so mag, obwohl der Traffic darüber so gering ist und wie ihr noch mehr Besucher mit Pinterest generiert.

Fassen wir nochmal kurz zusammen:

  • 1. Bloggen ist harte Arbeit.
  • 2. Finde Deine Nische und Deine Zielgruppe.
  • 3. Schreib regelmäßig.
  • 4. Vernetze Dich gut.
  • 5. Betreibe von Anfang SEO.
  • 6. Schau zu wie Dein Blog wächst.
  • 7. Erwarte nicht sofortigen Erfolg.

#NeverStopExploring
#NordischbyNature



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